Als 1989 in Rumänien die Diktatur gestürzt wurde, zeigte das deutsche Fernsehen erste Bilder von den Lebensumständen der Bevölkerung. Diese erschreckenden Bilder von der Not der Menschen konnte das Ehepaar Janßen nicht untätig sein lassen. Auf ihre Initiative hin spendeten Oldenburger Bürger und Firmen Lebensmittel, Kleidung und stellten Fahrzeuge für den Transport der Hilfsgüter bereit. 1990 startete als Aktion der Kreuzkirche Oldenburg der erste Hilfstransport mit fünf Fahrzeugen.

Seitdem finden jährlich mehrere Hilfstransporte statt. Diese Transporte erfordern außer Sachspenden auch finanzielle Mittel, um Kosten zu decken und Projekte vor Ort zu tragen. Um sicherzustellen, dass die Mittel zur Deckung der Kosten immer zur Verfügung stehen, wurde der Verein Speranta gegründet. Die Mitgliedsbeiträge des Vereins werden ausschließlich dafür verwendet.

 

 

Das Hauptziel von Speranta war und ist, benachteiligten Kindern in Rumänien zu helfen. Wir wollen, dass die Kinder die Chance auf eine gute Schul- und später auch Berufsausbildung erhalten und dadurch eine echte Lebensperspektive in ihrem Heimatland bekommen. Darum möchten wir sie bis zum Abschluss ihrer Berufsausbildung unterstützen.

 

 

Weiterhin ist die Unterstützung der Pastoren sehr wichtig, weil ein großer Teil ihres Dienstes im sozialdiakonischen Bereich liegt. Auf diese Weise können wir Menschen helfen, die nach wie vor in wirklich ärmlichen Verhältnissen leben.